Freundesbrief Dez./Jan. 2011: Jahresabschluss und Pläne für 2012

Geschrieben am 24.01.2012 von beatrice | Keine Kommentare | Kategorie Allgemein

Liebe Freunde unserer Arbeit,

erst einmal wünschen wir Euch ein glückliches, gesegetes, gesundes und erfolgreiches 2012!

Jahresrückblick

Wir konnten 2011 11 Ehepaaren dabei unterstützen und sie anleiten, sich wieder besser zu verstehen. Unsere Bücher verkaufen sich nach wie vor erfolgreich und helfen auch unseren Klienten sehr gut im Alltag, wie wir immer wieder hören.

Ein herzliches Dankeschön an die lieben Spender, die uns 2011 geholfen haben,  die Beratung für jeden erschwinglich zu halten! Auch wir selbst finanzieren unsere Arbeit mit Spenden aus unserer Firma. Während auf dem freien Markt die Sitzung 90 €, in München sogar 150€ kostet, konnten wir den Preis 70 € halten. Dafür sind wir dankbar!

Vielen Dank auch für all die positiven und ermutigenden Rückmeldungen für die Beratungs-Arbeit. Wenn man bedenkt, was eine Scheidung für Folgekosten emotionaler und finanzieller Art mit sich bringt, ist das (Spenden-)Geld bestens angelegt! Inzwischen haben wir auch viele Katholische Familien in Seelsorge, die uns vor allem in ihren Haus- und Gebetskreisen weiter empfehlen. In Mittelbiberach hält Pfarrer Reutlinger ein Bibel-Seminar, das wir wirklich weiter empfehlen können, um die Grundlagen der Bibel und ihre Anleitungen zum täglichen Leben zu verstehen (s. www.kirche-mittelbiberach.de)

Auch unsere neue Internet-Seite wird viel gelobt und gut genutzt.

Wir haben einen neuen Computer und ein neues Programm angeschafft, das auch Outlook enthält, so daß die Termine jetzt per Computer geführt werden können.

Alles in allem können wir uns über ein gelungenes Jahr freuen.

Pläne für 2012

Wir möchten den Verein bekannter machen um noch mehr Paaren helfen zu können. Daher

- neuer Entwurf von Faltblättern

- Anlegen neuer Adressdatei mit erweiterter Adressenliste

- Aussendung an 1500 Adressen

- Verdoppelung der Anzahl beratener Paare

- regelmäßige Pflege der Internet-Seite

- regelmäßiges Angebot von Kommunikations-Seminaren

- Erstellung von Videos zu Lehrzwecken

Nun freuen wir uns auf das neue Jahr und bitten Gott, unseren Herrn weiterhin um Gelingen und dass er die Menschen zu uns schickt, die Hilfe brauchen. Auch wir selbst scheuen uns nicht, Hilfe für unsere Ehe in Anspruch zu nehmen. So waren wir bei verschiedenen Seelsorgern zum Gebet und haben auch Beratung in Anspruch genommen, da Volker sich von mir ausgenützt und ich mich in der Arbeit im häuslichen Bereich zu wenig wert geschätzt fühlte. Wir sind immer noch bei der Umsetzung.

Wie uns geht es vielen Paaren, dass sich mit der Zeit (z.B. durch berufliche Veränderungen, wie Volkers Selbständigkeit) die Rahmenbedingungen ändern und sich in der Folge die Aufgaben-Verteilung ändern muss, um das Gleichgewicht zu erhalten. Auch neigen Männer dazu, der Frau zu viel aufzulasten, was diese irgendwann nicht mehr tragen kann. Die Frauen reagieren dann oft, für den Mann völlig überraschend, mit Trennung. Eine Frau empfindet es häufig als “Kämpfen-Müssen”, wenn der Mann ihre Bedürfnisse nicht anerkennt, d.h. Gegenargumente ins Feld führt oder so tut, als höre er nichts.

Ein Problem ist heute, dass häusliche und familiäre Arbeit von Männern immer noch unterschätzt und folglich nicht oder zu wenig anerkannt wird. Daher gehen viele Frauen wieder in den Beruf zurück, obwohl die Kinder eigentlich noch ihrer Obhut bedürfen und die Frauen nicht das innere Bedürfnis danach haben. Für viele Frauen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein zeitliches ebenso wie ein nervliches und Kapazitäts-Problem. Noch immer übernimmt die Frau einen weit größeren Teil der Hausarbeit gegenüber dem Mann. Die Frau hat häufig das Gefühl, einen Ausgleich schaffen zu müssen, um nicht als Schmarotzer da zu stehen, weil sie oft weniger verdient. Dabei wird übersehen, dass die Arbeit der Männer (technische Berufe) in unserer Gesellschaft besser bezahlt wird als soziale Berufe, die nach wie vor Domäne der Frauen sind. Erst wenn soziale Arbeit eine Aufwertung erfährt, ist gleiche Wertigkeit möglich. Inzwischen hilft es, die Aufgaben so zu verteilen bzw. Abstriche an der Lebensführung zu machen, dass sich niemand überlastet fühlt und die Beziehung keinen Schaden nimmt. “Bevor du ausziehst einen Turm zu bauen, berechne die Kosten!” sagt hier die Bibel. Das heißt immer wieder abzuwägen, ob wir uns einzeln oder als Paar oder Familie nicht übernehmen.

In diesem Sinne wünschen wir Euch allen eine gesegnete Zeit! Bitte betet weiterhin für unsere Arbeit. Wir sind Euch dafür sehr dankbar. Viele Grüße,

Beatrice & Volker Bachmann